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News-Ticker

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Leisnig – Tor zum Sächsischen Obstland 
 

Leisnig ist Teil des Sächsischen Obstlandes – einer Kulturlandschaft, die durch den großflächigen Obstanbau geprägt ist. Hier treffen historische Stadtstrukturen auf weitläufige Obstplantagen, die das Bild der Region bis heute bestimmen.


Die Wurzeln des Obstanbaus reichen bis in das Mittelalter zurück. Mit dem Zisterzienserkloster Buch entstand in unmittelbarer Nähe zu Leisnig ein bedeutendes Zentrum landwirtschaftlicher Nutzung, in dem auch der Anbau von Obst eine Rolle spielte.

Die heutige Ausprägung entwickelte sich vor allem in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, als großflächige Obstplantagen angelegt wurden.

 

Das Obstland erleben 

Ein besonders anschaulicher Zugang zur Region ist die Obstland-Radroute. Sie verbindet die Obstanbaugebiete der Umgebung und führt durch die Landschaften der Dahlener Heide, des Wermsdorfer Waldes und des Muldentals entlang der Freiberger Mulde.


Auf rund 60 Kilometern macht die Route die Entwicklung des Obstanbaus erlebbar: Im Mügelner Umland steht die Entstehungsgeschichte des Obstlandes im Mittelpunkt, in Leisnig werden die historischen Wurzeln mit dem Wirken der Mönche und der frühen landwirtschaftlichen Nutzung vermittelt, während in Dürrweitzschen der moderne Obstbau im Fokus steht. 


Die Route ist in drei thematische Abschnitte gegliedert und kann sowohl in einzelnen Etappen als auch als Rundkurs erkundet werden.

 

Weitere Informationen:

Obstland-Radroute 

Flyer zum Download