Vor dem großen Stadtbrand im Jahr 1803 war der Markt flächenmäßig wesentlich kleiner als jetzt, denn bis dahin befand sich das langgestreckte, imposante Rathaus mitten auf dem Platz.
Da statt an dieser Stelle 1809 ein Neubau in einer Brandlücke an der Ostseite des Platzes errichtet wurde, entstand eine völlig neue Raumsituation - eine freie, zusammenhängende Platzmitte, umgeben von Straßen und Gehwegen.
Die endgültige Platzgestaltung erfolgte 1914 mit dem Einbau der Balustraden auf der Nordseite. Das starke Gefälle wurde damit reduziert. Es folgten die Pflasterung der inneren Platzfläche sowie die Gestaltung der Fahrbahnen und Gehwege.
Dieser Ausbau ist erhalten geblieben und wurde an die heutigen Bedfürfnisse mit breiten barrierefreien Gehbahnen und Ruhebereichen angepasst.