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Ausstellungseröffnung: Dieter Ladewig (Maler, Grafiker & Bildhauer)

29. 08. 2021

Am 29.08.2021 findet um 14:00 Uhr die Ausstellungseröffnung mit Arbeiten des Malers, Grafikers und Bildhauers Dieter Ladewig im Kapitelhaus des Klosters statt.

 

Geöffnet ist sie dann für Besucher bis zum 31.10.2021.

 

Dieter Ladewig (Maler, Grafiker, Bildhauer):

• * 1. November 1953 in Blankenburg (Harz)

• 1960 - 1968 Polytechnische Oberschule Rübeland (Harz)

• Anschl. bis 1970 Kinder- und Jugendsportschule in Bad Blankenburg (Thüringen)

• Mit 16 Jahren Bewerbung um ein Kunststudium

• 1970 - 1972 Malsaalpraktikant am Theater der Stadt Cottbus (heute Staatstheater Cottbus) und Absolvierung eines Abendstudiums an der Außenstelle der Hochschule für Bildende Künste Dresden

• Er lernt Hans Scheuerecker kennen, mit dem ihn seit jenen Jahren eine Künstlerfreundschaft verbindet. Gemeinsam mit dem Maler Klaus-Dieter Gerlach und der Schriftstellerin Cordula Gast gründen sie in dieser Zeit die Künstlergruppe Steg. Der damals in Cottbus lebende Maler Stefan Plenkers wird später Mentor für Ladewig und Scheuerecker beim Eintritt in den Verband Bildender Künstler der DDR. Durch ihn entstehen enge Kontakte zu dem Kreis um Plenkers, mit Rainer Zille, Veit Hofmann, Joachim Böttcher und später Eckhard Schwandt.

• 1974 - 1977 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, Fachrichtung Theatermalerei

• Anschl. Rückkehr nach Cottbus als Theatermaler (2 Jahre)

• 1978 wird er Mitglied im Künstlerverband in Magdeburg

• 1979 Übersiedelung nach Schönebeck (Elbe), wo er bis 1993 lebt

• Seit 1999 ist er in Magdeburg ansässig.

• Stipendien führten Ladewig u. a. 1998 ins Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf, 1999–2009 stand ihm das Atelier Tessenow Garage Drei in Magdeburg zur freien Verfügung. Studienreisen unternahm der Künstler u. a. 2000 nach Paris und 2008 nach Israel.

 

„Schon die Arbeiten der ausgehenden 1970er Jahre sind ganz von einem expressiven Gestus bestimmt, der die menschliche Figur als Existenzzeichen setzt. Insbesondere die 1980er Jahre kennzeichnen sehr unterschiedliche künstlerische Experimente.[3] Neben Malereien wie „Tierschädel“ (1979) steht das Arbeiten mit Siebdruck und Radierung, in diesen Techniken entstehen einige selbst verlegte Künstlerbücher und Beiträge zu originalgrafischen Zeitschriften der „anderen Kultur“ in der DDR. Ebenso beschäftigt er sich seit 1980 mit plastischen Arbeiten, was von selbst gegossenen Metallplastiken, über Holz und Sandstein bis zu Objekten aus Sanitärkeramik reicht. Wiederholt nimmt er seit dieser Zeit an Holzbildhauer- und anderen Symposien teil. Eine Erweiterung des Tafelbildes erprobt Ladewig in den frühen 1980er Jahren mit Malereien auf Faltrollos, als deren Entdecker er gilt. In Kombination mit seinen Malereien werden ganze Installationen geschaffen, so etwa „Desastres de la Guerra“ zur Ausstellung „Vorgänge I“ 1984 in Magdeburg. Ende der 1980er Jahre entsteht ein Wandrelief aus eingefärbtem Holz im Rathaus Schönebeck. Nach 1990 lösen sich in seinen Bildern die gegenständlichen Andeutungen mehr und mehr auf. Was sich zunächst als existentielle Zuspitzung äußert, wie in der Arbeit „Selbstgericht“ (1992), führt allmählich zum sich befreienden gestischen Schwung. Zunehmend sucht der Künstler nach Gewissheit in der Farbe selbst, durch Setzungen und Verläufe entstehen seelische Farbräume: Stimmungsbilder wie „An der Sache“ (2014). Ladewig arbeitet in Öl, Eitempera und jüngst auch mit Acryl.“ (Wikipedia)

 

Arbeiten befinden sich in öffentlichem Besitz, u. a. im Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen in Magdeburg, im Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus, in der Sächsischen Landesbibliothek Dresden, der Stadtsparkasse Magdeburg, dem Landratsamt Magdeburg, der Öffentliche Versicherungen Sachsen-Anhalt, Magdeburg und der Stadtsparkasse Schönebeck.

 

Dieter Ladewig beteiligte sich mehrfach an Ausstellungen, u. a. „Intermedia“, Coswig bei Dresden (1985), 1. Internationale Triennale, Hanoi (1987), „Das andere Deutschland außerhalb der Mauer“, Paris, La Villette (1990), „A.B.E.L.“ Magdeburg, Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen (1995), „Ikaros – Ost/West 2003“, Erfurt.

 

Ausstellungen (Auswahl): 

• 1982 Magdeburg, Club des Kulturbundes

• 1983 Halberstadt, Galerie St. Florian (mit Sabine Linge)

• 1986 Leipzig, Eigen+Art (Faltrollos)

• 1990 Braunschweig, Torhausgalerie

• 1992 Magdeburg, Galerie Himmelreich

• 1995 Hannover, BDK Galerie im Künstlerhaus

• 1996 Magdeburg, MDR-Landesfunkhaus

• 2007 Hildesheim, Galerie im Stammelbachspeicher

• 2013 Hannover, Galerie per-seh

• 2014 Cottbus, Vattenfall

 

(alle Angaben – Quelle: Wikipedia)

 

Veranstaltungsort

Förderverein Kloster Buch e.V.

Klosterbuch 1
04703 Leisnig

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E-Mail E-Mail:
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sowie nach Vereinbarung und zu unseren Veranstaltungen

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Mo. - Fr. 10:00 – 15:00 Uhr
sowie nach Vereinbarung und zu unseren Veranstaltungen

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Mo. - Fr. 10:00 – 17:00 Uhr
Sa., So., feiertags 13:00 – 18:00 Uhr
sowie nach Vereinbarung und zu unseren Veranstaltungen


Führungen durch die Klosteranlage: laut Veranstaltungskalender und nach Vereinbarung




Eintritt: Erwachsene 2,00 Euro
Kinder (6-16 Jahre) 1,00 Euro

 
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