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Feierliche Einweihung des sanierten Marktes
Die Baumaßnahme, als Bestandteil der Stadtsanierung Leisnig, umfasste den grundhaften Ausbau der Verkehrsflächen des Marktes und konnte Ende 2010 abgeschlossen werden. Die feierliche Einweihung des sanierten Marktplatzes fand am 29. April 2011, im Rahmen des Blütenfestes statt. Als besonderer Gast konnte dazu unter anderen der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Stanislav Tillich, begrüßt werden.
 

P r e s s e s p i e g e l

"Döbelner Allgemeine Zeitung" am 30.04.2011



Sonne, Freibier, neuer Markt

"Wir segnen den Marktplatz nicht. Wir erbitten Gottes Segen für seine Funktion als Ort vielfältiger Begegnung für Menschen." Mit diesen Worten trat gestern Leisnigs Superintendent Arnold Liebers ans Mikrofon, als der Leisniger Markt eingeweiht wurde. Seit gestern ist der Platz offiziell seiner Bestimmung übergeben. Zuvor herrscht dort schon stundenlang Begängnis und geschäftiges Treiben. Die Sonne strahlt über der Bergstadt und über dem Leisniger Riesenstiefel, der an der Marktpassage weithin sichtbar die Besucher grüßt. Etwa ab Mittag haben diese vorm Stadtcafé an den Caféhaustischen unter ausladenden Sonnenschirmen Platz genommen. Sie genießen die Frühlingsstimmung und beobachten das Treiben um sich herum.

Feierliche Markteinweihung mit dem Ministerpräsidenten Stanislav Tillich

Leisnigs Bürgermeister Tobias Goth überreicht eine der Leisniger Souvenir-Fliesen mit einer aufgedruckten Grafik von Christbert Steude an Sachsens Landesvater Stanislaw Tillich. Während dieser anschließend das neue Stadtcafé besucht, trinken die Leisniger draußen auf dem Markt auf Einladung von Tobias Goth Freibier.

Bis der Ministerpräsident Stanislaw Tillich eintrifft, wird überall gerückt und geräumt. Feuerwehrleute laden noch Biertischgarnituren ab. Man richtet sich auf eine längere Party ein. Die Musiker des Blasorchesters der Kreismusikschule Carl Philipp Emanuel Bach spielen, dann tritt Bürgermeister Tobias Goth (CDU) auf das Podest vorm Rathausportal. Neben den Leisnigern und dem Sächsischen Landesvater begrüßt er weitere hochrangige Gäste: Die Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann gehört dazu, Landtagsabgeordneter Sven Liebhauser, Landrat Volker Uhlig, alle CDU, sowie Michael Heckel als Bürgermeister der Nachbargemeinde Bockelwitz (SPD).

Goth vergisst nicht, mit József Szentgyörgyi die zu dem Zeitpunkt schon anwesenden Gäste aus der ungarischen Partnerstadt Halásztelek zu begrüßen, und das in ihrer Heimatsprache. Ein bisschen lacht das Publikum, spendet für die Sprachleistung anerkennenden Applaus. Dann nimmt sich Goth selber auf die Schippe, zu einem Thema, mit dem ihn die Leisniger gerne mal aufziehen: Die Flaggengarnitur für die fünf Masten vorm Rathaus würde für den Sonnabend sogar noch mal gewechselt. Denn acht Fahnenstangen vorm Rathaus, das erscheine selbst ihm etwas wenig übertrieben. Goth vergisst nicht, die Vertreter der Wirtschaft zu begrüßen, allen voran Gerd Kalbitz, Vorstand der Obstland AG. Und das hat einen besonderen Grund: Mit den 6. Blütenfestwochen feiert das Unternehmen sein 20-jähriges Bestehen. Dafür spendiert die Obstland AG am Sonnabend das Konzert mit Karussell. Auch die Leisniger Straßenbaufirma Andrä wird mit einem Extra-Gruß bedacht, immerhin haben die Arbeiter den Markt saniert und sind derzeit am Lindenplatz auf Hochtouren beschäftigt. Am Sonnabend, dem 7. Mai, soll dort ab 9 Uhr Einweihung gefeiert werden. Der 7. Mai hält für die Leisniger und ihren Markt eine Premiere bereit: Erstmals gibt es an einem Sonnabend einen Frischemarkt auf saniertem Terrain. Diese Wochenendmärkte soll es künftig einmal im Monat geben - laut Goth ein weiterer Schritt hin zu einem vitalen Herzen der Stadt. Um das umzusetzen, setze er auf die Vereine. Als nächstes Projekt für die Marktverschönerung erwähnt er den Wasserspielplatz. 2012 solle er realisiert sein. Auch sonst gebe es einiges zu tun: 30 Prozent Wohnungsleerstand am Markt machen bisher die Hälfte der insgesamt in Leisnig leerstehenden Wohnungen aus - alles andere als ein Aushängeschild. Goth: "Unsere Stadt wird auf Fördermittel aus dem Städtebau weiter angewiesen sein, um daran etwas zu ändern."

Trotzdem: Dass der neue Leisniger Markt ein Platz für Handel und Kommunikation gute Voraussetzungen vorweisen kann, merkt Landesvater Stanislaw Tillich anerkennend an. "Der Leisniger Markt muss vielen Ansprüchen genügen", sagt er. "Der Markt soll Wohnqualität bieten, gleichzeitig optimale Bedingungen für Gewerbetreibende, einerseits verkehrsberuhigt sein, aber auch mit dem Auto gut erreichbar. Ein großer Schritt dorthin hat sich mit der Sanierung vollzogen." Den Leisnigern wünscht der Ministerpräsident viel Erfolg dabei, sich ihren Markt als Ort der Begegnung, des Gesprächs und des gemeinsamen Feierns zu erhalten und weiter zu gestalten.

Text: Steffi Robak / Bild: J. Kulschewski

 


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