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Einbau einer neuen Löschwasserzisterne auf dem Markt
P r e s s e s p i e g e l
 

Presseartikel "Döbelner Anzeiger" am 31.03.2010:

Neuer Löschwasserbehälter ist in der Erde

Problemlos ist gestern der Einbau der neuen Zisterne in den oberen Marktbereich verlaufen. Von 8 bis 16 Uhr hatten die Arbeiter damit zu tun. Der Löschwasserbehälter ist 12 Meter lang und 4 Meter breit und bestand aus vier Einzelteilen. Diese hievte ein Kran von zwei verschiedenen Standorten von Tiefladern aus in die Baugrube. Schon heute wird der Tank mit 96 Kubikmetern Wasser befüllt. Fotos: Lutz Weidler
Innerhalb von zwei Tagen gab es in Leisnig zwei fotowürdige Ereignisse. Nach dem Abtransport des Döbelner Riesenstiefels am Montag fanden sich gestern schon um 8 Uhr dutzende Einheimische auf dem Marktplatz ein. Wie Kettenglieder aufgereiht standen sie mit und ohne Fotoapparat um einen Bauzaun herum. Der steckt großzügig das ausgebaggerte Baufeld im oberen Marktteil ab. Schon kurz vor 9 Uhr ließen die Bauarbeiter dort das zweite von vier Teilen der neuen Betonzisterne in die Erde.

Hinter den neuen Teilen waren noch die Reste der alten, vielleicht halb so großen Zisterne erkennbar. Die hatten die Mitarbeiter der Mildensteiner Baugilde im Vorfeld weitgehend abgerissen. Die verbliebenen Ziegelsteine interessierten auch Norbert Giersch, Vorstandmitglied im Leisniger Geschichts- und Heimatverein und häufig Autor im Vereinsblatt "Neuer Mildensteiner Erzähler". "Wir sind dabei zu recherchieren, wann die alte Zisterne in den Markt gekommen ist", sagte er. Mit genauen Erkenntnissen und belegbaren Daten könne er noch nicht aufwarten. "Wir vermuten, dass sie in den 1920er Jahren gebaut worden ist", so Giersch. Sobald er Nachweisbares in den Händen hat, will er darüber einen Beitrag für den Neuen Mildensteiner verfassen.

Baubeginn Löschwasserzisterne

Foto: P. Rehe | 23.03.2010 | Baubeginn

Einbau Löschwasserzisterne

Foto: M. Gans | 30.03.2010 | Einbau Zisterne

Alte Zisterne aufgegeben

Reste einer weiteren Zisterne hatten die Archäologen bereits im vergangenen Jahr im unteren Marktbereich gefunden. Unweit des ehemaligen Bades befand sich noch ein Wasserreservoire. Das ist im Zuge der Marktgestaltung still- und aufgegeben worden. Stattdessen fällt die neue Zisterne ein gehöriges Stück größer aus. Sie fasst 96 Kubikmeter. Das reicht, um im Brandfall zwei Stunden lang löschen zu können.

Mit der Größe des Reservoires trägt die Kommune der Altstadtsituation Rechnung: Die Häuser sind relativ alt, haben nur in den wenigsten Fällen Brandgiebel. Die Zuwegungen sind beengt, sodass es erschwerlicher ist, Löschwasser heranzuschaffen, als vielleicht in einem neueren Stadtgebiet mit "luftiger" Bebauung. Die Feuerwehrleute haben darauf mehrfach hingewiesen. Deshalb ist die größere Zisterne Bestandteil des Brandschutzbedarfsplanes geworden.

Die Umsetzung kostet 110000 Euro. Das Geld dafür kommt zu großen Teilen aus dem Konjunkturpaket und damit vom Bund. Die Kommune beteiligt sich mit einem Eigenanteil. In diesem Betrag schon enthalten ist die Erstbefüllung mit Löschwasser. Nächste Woche sollen die Einbauarbeiten beendet sein. Dann ist von dem riesigen Wasserbehälter nichts mehr zu sehen. Befüllt wird der Tank übrigens schon heute. Ab Mittag heißt es "Wasser marsch". In einem halben Tag, so rechnet Dirk Morgenstern, Geschäftsführer der Mildensteiner Baugilde, müsste der Behälter vollgelaufen sein.

Tiefbau geht im April weiter

Noch im April geht es dann mit den Tiefbauarbeiten auf dem Marktplatz weiter. Zunächst wollen Versorgungsunternehmen ihre Leitungen auf der Marktost- und -südseite austauschen. Dann beginnen die Männer der Firma LFT aus Ostrau mit der Erneuerung des Abwasserkanals. Voraussichtlich starten sie im oder oberhalb des Kreuzungspunktes Muldenstraße. Diese muss zeitweise gesperrt werden, sagt Bauamtsleiter Thomas Schröder.

Keine Einschränkungen gibt es nach seinen Worten bezüglich des Parkens im Marktmittelteil. Um überhaupt auf den Platz zu kommen, wenn "hintenrum" gebaut wird, gibt es eine neue Zufahrt oberhalb der Bushaltestelle.

Text: Heike Stumpf

 


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