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Europan 10 - Ideenwettbewerb für Städtebau und Architektur
P r e s s e s p i e g e l | Gewinnerprojekt "2100 Meter" vorgestellt
 

Presseartikel "Döbelner Allgemeine Zeitung" am 28.01.2010

Europan-Wettbewerb - "Jetzt muss etwas passieren"

"2100 Meter" heißt das Gewinnerprojekt des Europanwettbewerbs, jenes europaweiten Architekten-wettstreites, an dem Leisnig als einzige sächsische Stadt beteiligt war. Es stammt aus der Feder der Berliner Architekten Alexander Raab und Phillip Heckhausen.

Die Europan-Jury wählte ihren Entwurf aus über 20 Plänen zu Leisnig aus und kürte sie in Dessau zu den Siegern, mithin einer Stadt, in der die Bauhaus-Künstler Architekturgeschichte geschrieben haben.

Der Heckhausen-Raab-Entwurf sieht vor, die Nord-Süd-Achse der Stadt von der Burg bis zum Schützenhaus zu einer Erlebnismeile umzugestalten. "Wie an einer Perlenkette sollen sich die Attraktionen von der Burg Mildenstein über den Marktplatz bis zum Freizeitareal aneinanderreihen", heißt es in der Projektbeschreibung.
So soll im Süden am Stadtbad ein Aussichts- und Erlebnisturm entstehen, für den Bürgermeister Tobias Goth gleich noch einen weiteren Zweck sieht: "Er eignet sich hervorragend als Werbeträger." Die Nord-Süd-Achse verlängerten die beiden Architekten gleich bis über die Mulde nach Fischendorf: Hier sehen sie auf dem Parkplatz an der ehemaligen Obstweinschenke ein kleines Café, das das touristische Potenzial des Flussufers und der Burg-Silhouette nutzt.

Ausgedacht haben sich das Alexander Raab und Phillip Heckhausen nicht am grünen Tisch. "Wir haben uns ein ganzes Wochenende in Leisnig aufgehalten, um uns in die Stadt einzufühlen", sagt Alexander Raab. Außerdem zeigte Bürgermeister Goth den Wettbewerbsteilnehmern Leisnig. "Da ist uns klar geworden, dass etwas passieren muss, dass Handlungsbedarf besteht." Auf dem Papier bleiben sollen die Vorschläge freilich micht. "Wir werden uns mit der Stadt zusammensetzen und über die Möglichkeiten diskutieren."

Der Bürgermeister verweist auf die Stadtratssitzung am 22.04.2010, zu der die Architekten ihre Ideen vorstellen werden. Er freut sich auch über die vielen Anregungen der anderen Wettbewerbsteilnehmer und findet, dass einiges aus dieser Ideenfülle umgesetzt werden sollte. "Wir müssen mit den Ideen wuchern", sagt Tobias Goth.

Dirk Wurzel
 


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