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Sanierung Sozialgebäude Peter-Apian-Platz 3 fertiggestellt
P r e s s e s p i e g e l
 

Presseartikel "Döbelner Allgemeine Zeitung" am 12.12.2009:

Alle unter einem Dach
Tafel, Teestube, Caritas, Förder- und Sportverein "wohnen" jetzt in einem Haus

FotoDAZ121209 Eröffnung Apianhaus

Malermeister Siegfried Reiche (v.l.), die Stadträte Elgine Tur de la Cruz und Dieter Kunadt (beide Linke), Bürgermeister Tobias Goth und Landtagsabgeordnter Sven Liebhauser (beide CDU) bestaunen das Werk von Jacqueline Blume. Die junge Frau lernt Maler im dritten Jahr und hat dieses leisnig-typische Wandbild im neuen Sozialhaus der Stadt am Peter-Apian-Platz 3 gestaltet. Das ist jetzt fast fertig, die Handwerker erledigen nur noch kleine Restarbeiten.


Bis auf marginale Restarbeiten ist das Gebäude am Peter-Apian-Platz 3 fertig. Die Mieter können jetzt einziehen. Ab sofort sitzen die Döbelner Tafel, die Teestube der Kirchgemeinde, die Caritas, der Förderverein Kinder- und Jugendfreizeit und der SV Leisnig 90 unter einem Dach.
Die Farbe ist noch frisch. Und trotzdem ziehen heute die ersten Mieter ins Haus am Peter-Apian-Platz 3. Denn dieses ließ die Stadt in den vergangenen Monaten mit Konjunkturpaket- Geld sanieren. Derweil erledigen die Handwerker noch unwesentliche Restarbeiten, ziehen unter anderem Silikonfugen und bessern kleine Farbschäden aus, hängen die restlichen Lampen an die Decke. Rund 100 000 Euro sollte nach Schätzung die Innensanierung kosten. Architekt Dieter Arnold, der die Bauplanung inne hatte: "Ich habe zwar noch keine Schlussrechnung gemacht, aber es sieht so aus, dass wir auf 80 000 Euro Baukosten kommen." Die ehemalige Musikschule ist nach der Peter-Apian-Mittelschule und der Zimmermann-Turnhalle das dritte Gebäude, das jetzt fertig wurde und das die Stadt mit dem Geld aus dem Konjunkturpaket stemmte. Noch nicht ganz fertig ist der Westgiebel der Kita Sonnenschein. "Es liegt am Wetter", sagt Dieter Arnold, der auch dieses Vorhaben betreut. Zuerst verhinderte der Regen, dass die Maurer den Strukturputz aufbringen konnten und jetzt wird dies möglicherweise der Frost tun.
Zurück zum Apian-Platz: Heute schleppen die Teestuben der Kirche nicht nur Tassen und Kannen aus ihrem alten Domizil am Lindenplatz in ihr neues Zuhause. "Wir haben auch noch viele Möbel, Tische und Sofas", sagt Gemeindediakon Michael Richter. Die Eile tut in diesem Fall Not, denn am Montag ist Bauanlaufberatung am Lindenplatz. Rückbau-Anlaufberatung müsste es eigentlich heißen, denn die Bagger tilgen in der kommenden Woche das alte Teestubenhaus aus dem Stadtbild. Am Montag oder Dienstag bekommen die Teestübler ihre Küche. Im Haus am Apianplatz können sich die Gäste beim Teetrinken auch mal einen Film ansehen. Denn in der Ausgabestelle der Döbelner Tafel haben die Maler ein weißes Rechteck als Leinwand geschaffen. "Wir geben hier nur einmal in der Woche Lebensmittel an die Bedürftigen aus. Es wäre schade, wenn der Raum die restliche Zeit ungenutzt bleibt", sagt Elvira Illgen von der Tafel, deren Mitarbeiter in Leisnig 40 bis 45 Familien mit Lebensmitteln versorgen.
Im Eingangsbereich verewigt hat sich eine junge Frau, die im dritten Jahr Malerin lernt. Jacqueline Blume bekam die Chance, das große Wandbild im Eingangsbereich zu gestalten. Leisnig-typisch versteht sich, denn Besucher blicken auf Burg und Stiefel. "Zuerst habe ich die Entwürfe angefertigt und die dann auf Folie übertragen", erzählt die junge Frau. An die Wand projiziert, musste sie "nur" noch die Umrisse ausmalen.

Text: D. Wurzel / Foto: W. Sens

 


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