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Freigabe der Westseite des Marktes nach Verkehrsflächensanierung
P r e s e s p i e g e l
 

Presseartikel "Döbelner Allgemeine Zeitung" am 12.11.2009:

Endlich wieder freie Fahrt - Ein kurzes, aber intensives Spektakel eröffnet die Westseite des Marktes nach viermonatiger Bauzeit

Freigabe Westseite Markt zum Carnevalsauftakt

50.000 Pflastersteine bedecken den Leisniger Markt, den die Stadt gestern feierlich übergab.


Die Stadt übergibt den Rathausschlüssel den Narren und den Markt den Bürgern, deren mobilisierter Teil jetzt wieder ohne Umleitung geradewegs durch Leisnig fahren kann.

Hunderte fanden sich gestern zu einem kurzen Spektakel zusammen.

Bis etwa 11.45 Uhr herrschte gestern auf dem Leisniger Markt zwar keine gähnende Leere, aber besonders viel war auch nicht gerade los. Das änderte sich schlagartig, als der kleine Zeiger die Elf erreichte und sich auch der große langsam dieser Zahl auf dem Zifferblatt näherte. Hunderte kamen, um die CCL-Narren zu sehen und der obligatorischen Übergabe des Rathaus-Schlüssels beizuwohnen.
Firmenchef Andrä verdeutlichte an den Zahlen die gewaltigen Dimensionen, zeichnete ein Bild der fleißigen und soliden Arbeit der Mitarbeiter seines Betriebes. "Hier stecken 4200 Arbeitsstunden drin. Allein Polier Danilo Busch, den mittlerweile jeder Leisniger kennt, hat daran einen Anteil von 800 Stunden." Als Gerd Andrä seinen Polier erwähnte, gab es spontanen Applaus. Die Leute seiner Firma verlegten in Handarbeit 50 000 Granit-Pflastersteine, die zusammen 450 Tonnen wiegen. Außerdem hatten sie insgesamt 26 000 Klinkerplatten in den Händen, mit denen sie die Fußwege pflasterten. Außerdem lobte Gerd Andrä die kreative und problemlose Zusammenarbeit mit Leisnigs Bauamtschef Thomas Schröder und die Geduld der Händler und Passanten. "Es gab auch keine Unfälle in der Mondlandschaft, die wir zeitweise hinterließen."
Ein Problem lösten Stadt und Baufirma gleich zu Beginn der Arbeiten im Juli. Unterhalb der Balustrade ließ sich der feuchte Untergrund nicht verdichten, weil eine Kanalbaufirma ein Entwässerungsrohr falsch angebunden hatte. Das verzögerte den Bau nicht wesentlich (die DAZ berichtete). Auch die Kosten blieben mit rund 690 000 Euro wie geplant. Ohne die Unterstützung des sächsischen Innenministeriums (SMI) wäre die Marktsanierung schwieriger geworden, hob Bürgermeister Tobias Goth hervor. Deswegen überreichte er SMI-Referatsleiter Winfrid Lüdkemeier eine Leisniger Stadtansicht. Auch ein anderes Landesamt würdigte das Stadtoberhaupt, nämlich das für Archäologie als "einen sehr wichtigen Begleiter, wenn es in die Tiefe geht". Im kommenden Jahr wird es für die Grabungstechniker Arbeit an der Ostseite des Marktes geben, denn Anfang 2010 kreisen hier die Bagger.

Text: D. Wurzel / Foto: W. Sens

 


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