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Rückblick auf das Blütenfest 2011
 

Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden und Sponsoren für ein
gelungenes Blütenfest 2011!


P r e s s e s p i e g e l

"Döbelner Allgemeine Zeitung"
am 02.05.2011:



Blüten, Fahnen und flotte Gefährten

"Döbelner Anzeiger"
am 02.05.2011:



Leisniger stehen zu ihren Traditionen

Fahnenschwinger, Modellschiffe und ein blauer Oldie-Bus beim Leisniger Blütenfest

Die Zeiten, in denen am Vorabend des 1. Mai die Fahnen aus dem Fenster gehängt werden, sind eigentlich vorbei. Nicht so in Leisnig. Das Areal rings ums Schützenhaus war am Wochenende mit vielen bunten Fahnen und Wimpeln geschmückt. Sogar die 1. Sächsischen Fahnenschwinger traten auf. Es war Blütenfest.

Zum dritten Mal haben die Leisniger wieder ein traditionelles Blütenfest gefeiert, nachdem es vorher längere Zeit klein gehalten worden war. Nach dem gut besuchten Auftakt am Freitag waren am Sonnabendnachmittag und -abend viele Leute auf den Beinen. Das bunte Programm enthielt „Zugpferde“ wie die Modenschau und Neues wie das Fred-Kohlisch-Gedenkturnier.

Wettenrennen Bürgermeister Partnerstädte
Fahnenschwinger

Dem Namen alle Ehre machte Roberto Paolo Ferrari (l.), Bürgermeister von Leisnigs italienischer Partnerstadt Oggiono, beim Tretautorennen gegen Gastgeber Tobias Goth (r.) und Jozef Szentgyörgyi, Partnerbürgermeister aus dem ungarischen Halasztek.

Die Schönburger Fahnenschwinger haben fast den gesamten Sonnabend überall auf dem Festgelände ihr Können gezeigt. Davon wurde ihnen ein wenig mehr abverlangt als bei anderen Auftritten. Bei teilweise kräftigem Wind war es schwierig, die Fahnen nach den Wurfeinlagen wieder zu fangen.

Der Vereinschef der Oberlungwitzer Showtruppe, Andreas Keller, griff das Thema Fahnen und 1. Mai auf. "Früher waren wir froh, wenn wir die Fahnen nach der Demo aus der Hand legen konnten. Heute schwingen wir sie freudig durch die Luft." Obwohl die artistischen Fähnriche in ihrem Landsknechtwams die Fahnen sogar durch die Luft fliegen lassen können, beschränkten sie sich am Sonnabend bei ihren Auftritten aufs Schwingen. "Der starke Wind macht uns schon zu schaffen. Erst gestern ist in Werdau eine zehn Kilo schwere Großfahne heruntergekracht und kaputt gegangen", sagte Keller. Rot, wie früher, sind die Fahnen jedoch nicht. Eher grün-weiß, wie die Sachsenfarben und auf einigen Exemplare ist das Wappen der Grafen von Schönburg zu sehen.

DA020511 Blütenfest3 270x242Jugendboxturnier

Keller: "Wie haben das Privileg verliehen bekommen, dieses Wappen tragen zu dürfen." Auch wenn die ganz großen Fahnen-Kunststücke eben wegen des starken Windes ausbleiben mussten - dem zahlreichen Publikum gefielen die Darbietungen ausgezeichnet. Keller konnte am Rande noch eine Anekdote erzählen:

In Leisnig hatte der Fahnenschwinger-Verein 2001 seinen allerersten bezahlten Auftritt. "Es war ein erhebendes Gefühl, nach der Mühe 600 D-Mark überreicht zu bekommen."

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Im Schützenhaus, wo sich einst Ulli Wegner und Karl-Heinz Pohl (Döbeln) im Ring gegenüberstanden, boxten am Freitagabend 20 Nachwuchssportler aus der Region und aus dem ungarischen Halásztelek. Dieses Duell gewann Faisal Road Kamil (blau) für Döbeln gegen Richard Tamasian aus Ungarn.


Mehrere hundert Zuschauer – junge Leute genau so wie „alte“ Aktive – versammelten sich um den im Schützenhaus aufgebauten Boxring. Zwei, die sich darüber besonders freuten, waren die Frau des einstigen Boxtrainers Gertrud Kohlisch und Tochter Karin Fischer. Für Mann und Vater wäre es eine große Ehre gewesen, dieses Turnier mitzuerleben. Sie dankten allen, die es vorbereitet hatten und freuen sich mit alten und neuen Fans auf das Turnier zum Blütenfest 2012. Damit könnte sich in Erinnerung an Boxsport-Traditionen in Leisnig wieder ein neue Reihe entwickeln.

Nicht so gut angekommen ist bei einigen Gästen, dass es wieder so viele verschiedene Veranstaltungsorte gab, obwohl die alle nah ums Schützenhaus lagen. Die Händler auf dem Sporthallen-Parkplatz fühlten sich zeitweise etwas verlassen und vom Festgeschehen ausgegrenzt.

René Belscher kam mit dem blauen IFA-Bus aus Freital nach Leisnig.


Auch der gute alte blaue Bus der IFA-Werke Werdau war schon im Leisniger Obstland unterwegs gewesen und am Wochenende für eine Stippvisite zurückgekehrt. "Ich habe den Bus, nachdem er von 1971 bis 1991 für die LPG Obstproduktion Dürrweitzschen gefahren ist, gekauft", verriet der Freitaler Omnibus-Unternehmer René Belschner.

Linedancer

Durchs Internet waren die Blütenfestorganisatoren auf Belschner und seine Ausflugs- angebote mit dem blauen Bus aufmerksam geworden und hatten ihn engagiert.

So tourte das betagte (Baujahr 1959), aber keinesfalls müde IFA-Gefährt, vorrangig mit Senioren voll besetzt, durch die blühenden Leisniger Obstbau-Lande.

Modellbauer Schuster

Andrea und Regina Reiche sind zwei der Linedancer, die dem Leisniger Publikum ihr Hobby demonstrierten. Mancher bekam bei den fetzigen Westernrhythmen richtig Lust, sich den Frauen und Männern anzuschließen. Beinahe 60 Fans dieses Tanzes und Lebensgefühls haben das im Harthaer Verein schon getan.

Michael Schuster aus Fischendorf zeigte im Freibad einige seiner Bootsmodelle und ließ ein paar davon sogar im Becken kreisen.

Auch die Besucher des Freibades konnten sich von Fahrzeugen faszinieren lassen, allerdings von solchen, die auf dem Wasser unterwegs sind. Dr. Michael Schuster aus Fischendorf stellte einige seiner insgesamt 13 Schiffs- und Bootsmodelle vor und ließ sie im klaren Wasser des Badbeckens kreisen. Für den Feuerlöschschlepper Parat, dessen Original im Hamburger Hafen zu Hause ist, war es sogar die Jungfernfahrt.

Führung durch Obstplantagen

"Der Modellbau ist für mich ein Stück gelebter Kindheitstraum", sagte Schuster.

Und viele Erwachsene, vor allem Männer, die dem Fischendorfer beim Steuern seiner Schiffe begeistert über die Schulter schauten, lebten den Traum für kurze Zeit mit.

Text: Olaf Büschel / Fotos: Sven Bartsch

Thomas Seidel (r.), Chef der Leisniger Obstgärtner, führte die Festbesucher in die teilweise noch blühenden Plantagen rund um Leisnig. Dort beantwortete er viele Fragen zum Obstanbau. Der wird in der Region schon seit Jahrhunderten betrieben, auch wenn das Mutterunternehmen erst den 20. Geburtstag feiert.

Text/Bilder: DA/hst mit wr
 


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