


Seit dem Buch "Im Namen der Rose" von Umberto Eco lebt ein neues Interesse an Klöstern und ihrer Rolle in Wissenschaft, Geschichte, wirtschaftlichem Leben und ihrem Einfluss wieder auf. Die Klöster haben mittlerweile begonnen, neue Managementmethoden zu nutzen, um ihre Arbeit der heutigen Situation anzupassen, und um auf eine neue Art des Tourismus (Pilger, Künstler, Geschäftsleute) zu reagieren. Manche bewirtschaften auch verschiedenste Sektoren. Mit diesem Projekt sollen die Klöster in einem europaweiten Verbund gebracht werden. Es soll eine Annäherung an regionale Entwicklungskonzepte bewirkt werden, indem diese als neue Form des Tourismus integriert werden. Damit sollen Brücken zwischen der weltlichen und religiösen Welt geschlagen werden. Ziel des Projektes ist die Erhaltung von Traditionen und Werten der Klöster in ganz Europa. Gleichzeitig soll europäischen Regionen und ihre religiöse/weltliche Geschichte erfasst werden, während die Klöster in den modernen Lebenszyklus integriert werden. In dem Projekt werden Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Klöster hinsichtlich Kulturerbe, Überlieferungen und bürgerlichem Leben untersucht.
Erwartete Resultate des Projektes sind die Integration der Klöster in die Regionalpolitik, die verbesserte Beziehung zwischen Staat und Kirche, die Bewertung verschiedener Managementmethoden der Klöster und der Zugang zu neuem Humankapital durch Ausbildung und Schulungen.
4 Leitungsgruppentreffen, 1 Konferenz, 2 Foren, 4 Fallstudien, 1 Studie, 1 Führer, 1 Sommerkurs, 10 Ausbildungs-/Schulungsseminare, 1 Handbuch für das Klostermanagement, 1 Internetseite/Datenbank/Archiv, 1 Machbarkeitsstudie, 1 allgemeine Veröffentlichung, 11 Leaflets