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Flutkatastrophe 2002
Abschluss der Maßnahmen zur Beseitigung der Hochwasserschäden der Flutkatastrophe vom August 2002
 
Überflutete Häuser in Klosterbuch

Die Stadt Leisnig wurde in der Nacht vom 12. zum 13. August 2002 vom schwersten Hochwasser in ihrer Geschichte heimgesucht. Die Pegelstände überstiegen jene des Jahrhunderthochwassers von 1897 um ca. 1 m. Es kam zu lebensbedrohlichen Situationen. Durch intensive Luftrettung seitens der Bundeswehr und den geschlossenen Einsatz von Feuerwehr, Bürgern und Mitarbeitern der Stadt konnte am 14. August verzeichnet werden, dass alle Menschen gerettet wurden.

Im Gebiet der Stadt Leisnig wurde durch die Einwirkung des Hochwassers im August 2002 Schäden in Höhe von 37 Millionen Euro verursacht. Dazu kommen noch Schäden der Deutschen Bahn AG in der Leisniger Region von insgesamt 11 Millionen Euro.
Betroffen waren im besonderen Maße die Ortsteile Fischendorf, Klosterbuch, Tragnitz und der Bereich "An der Muldenwiese". Insgesamt wurden 126 Haushalte mit 298 Personen, 2 Vereine sowie zahlreiche Unternehmen, darunter 15 Kleinbetriebe geschädigt. In den Wochen und Monaten nach der Katastrophe erfuhr die Stadt Leisnig eine Solidarität, die in ihrer Geschichte bisher einmalig ist. Dank tausender Helfer aus allen Gebieten der Bundesrepublik, vieler Bürger unserer Stadt, Sach- und Geldspenden von nah und fern gelang es, die ersten Schäden notdürftig zu beseitigen und wieder ein normales Leben in Gang zu setzen.

Endes des Jahres 2005 konnte man optimistisch einschätzen, dass die Schäden zum größten Teil umfassend beseitigt wurden. Allein in der kommunalen Infrastruktur wurden über 7,5 Millionen Euro zur Wiederherstellung eingesetzt. Das wichtigste Moment war jedoch die kurzfristige und überschaubare Inbetriebnahme der flutgeschädigten Einrichtungen und Betriebe in der Region Leisnig. Auch hier wurden große Erfolge mit umfangreicher Unterstützung der Bundesrepublik Deutschland, des Freistaates Sachsen und vielen Spendern erreicht. Über 120 Wohngebäude wurden stark in Mitleidenschaft gezogen. Auch dafür konnten umfangreiche Mittel zur Wiederherstellung eingesetzt werden.

Zum Abschluss der Maßnahmen bedankt sich die Stadt Leisnig aufrichtig bei allen Beteiligten, die zur Schadensbeseitigung beigetragen haben. Nur durch die Unterstützung der zahlreichen Helfer und Spender sowie der großzügigen Mittel aus dem WASA-Programm war dies alles möglich.


Im Namen des Stadtrates und der Stadt Leisnig sagt der Bürgermeister Danke!

 


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(mit Merkblatt als Download)


 

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