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Heimatlied
Das Heimatlied war ursprünglich ein Gedicht von Mathilde Ficker. Es wurde von Franciscus Nagler vertont und der Autorin gewidmet.
 
Abbildung Notenblatt für das Leisniger Heimatlied
Abbildung Liedband

Text: Mathilde Ficker
Ton: Franciscus Nagler



Liedtext:

1.
Mitten im deutschen Land, im Sachsengaue,
wo golden steht das Feld, blühend die Aue,
dort, Wand´rer, stehe still, weil ich dir zeigen will,
Leisnig, mein Leisnig, Stadt auf dem Berge.

2.
Wo sich am Bergeshang Tannen und Eichen
über bemosstem Grund die Hände reichen,
wo sich der Mulde Band schlingert durch Hügelland,
grüßt dich mein Leisnig, Stadt auf dem Berge.

3.
Auf schroffen Felsengrat, dort, wo die grau
uralte Ritterburg, reget ins Blaue,
wo sich am Himmel klar, zeichnet der Giebel Schar,
das ist mein Leisnig, Stadt auf dem Berge.

4.
Prangst du im Blütenkleid zum Frühlingsfeste,
schmückt dich die rote Frucht, biegend die Äste,
deckt weicher Schnee duch zu, immerdar schön bist du,
Leisnig mein Leisnig, Stadt auf dem Berge.

5.
Machtvoll vom Turme hoch hallen die Glocken,
wollen ins Gotteshaus, Wand´rer dich locken:
in die Gebete dein, schließ auch die Bitte ein:
B´hüt Gott mein Leisnig, Stadt auf dem Berge.

 


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